Natürliche & artgerechte
Ernährung von Katzen


Unsere heutige Hauskatze stammt von der afrikanischen Falbkatze ab, die bereits vor Millionen von Jahren domestiziert wurde. Die wilden Ahnen erjagten ihre Beute stets frisch und verspeisten diese augenblicklich. Auch in größter Not wurde auf keine pflanzliche Kost ausgewichen. Dieser Umstand ist bis heute, trotz aller Versuche, aus der Katze einen Allesfresser zu machen, so geblieben. Ihr einzigartiger Stoffwechsel differenziert sich klar von dem des Hundes. Der Hund als Nachkomme des Grauwolfes sicherte sich durch seine Nahrungsflexibilität das Überleben. Er weicht ergänzend zum Fleisch auch auf pflanzliche Komponenten in seiner Ernährung ab. Diese Eigenschaft fehlt der Katze.


Die Katze – ein echter Fleischfresser

Katzen sind Karnivoren (reine Fleischfresser). Dies macht bereits das prägnante Katzengebiss mit den langen, spitzen Fang- und scharfen Reißzähnen deutlich. In freier Wildbahn machen sie Jagd auf kleinere Beutetiere wie Mäuse, Vögel, Fische und Nagetiere. Die Katze ergänzt ihre tierische Nahrung, anders als der Wolf, nicht durch die direkte Aufnahme von pflanzlichen Komponenten. Sie kann einzig aus tierischem Protein und Fett Energie beziehen und verwerten. Grund hierfür ist ihr einzigartiger Stoffwechsel, der sich durch einen geradezu verschwenderischen Bedarf an tierischem Protein auszeichnet. Die Grundlage einer gesunden und artgerechten Ernährung für Katzen ist daher ein sehr hoher Fleischanteil. Terra-Felis-Menüs enthalten daher 90 % frisches Muskelfleisch und wertvolle Innereien bzw. reines Fischfilet. Fisch sollte der Katze ergänzend 1–2 Mal pro Woche gefüttert werden.


Feuchtnahrung – essentiell für eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit

Der Terra-Felis-Philosophie folgend sollten Katzen ihr Leben lang mit Feuchtnahrung ernährt werden. Evolutionär ist die Katze ein Wüstentier und lebte in der Steppe, in der kaum Wasser vorhanden ist. Der Bedarf an Feuchtigkeit musste größtenteils über die Beutetiere gedeckt werden. Diese bestehen im frisch erjagten Zustand zu 70–80 % aus Wasser und versorgen die Katze indirekt mit ausreichend Flüssigkeit. Katzen trinken daher instinktiv wenig Wasser, da sie es gewohnt sind, ihren Flüssigkeitsbedarf über ihre Nahrung abzudecken. Eine ausreichende Wasseraufnahme ist essentiell für die Nierenfunktion. Eine dauerhaft zu geringe Aufnahme von Flüssigkeit kann Nierenprobleme und Harnsteine fördern. Die lebenswichtigen Nieren sind die „Achillessehne“ der heutigen Hauskatze, die sehr oft an Nierenerkrankungen leidet. Elementar für gesunde Nieren – vor allem im Alter – ist daher eine ausreichende Aufnahme von Feuchtigkeit über die Nahrung.


Ballaststoffe für eine intakte Verdauung

Beim Verspeisen einer ganzen Maus nimmt die Katze mit Haut, Fell und Magen-Darm-Inhalt dieses Beutetiers wichtige Ballaststoffe zu sich, die für eine gesunde Verdauung und Darmfunktion benötigt werden. Um dies in der Nahrung zu imitieren, enthalten alle Terra-Felis-Menüs eine kleine Menge an Ballaststoffen in Form ausgewählter Gemüsesorten und Katzenminze (4–5 %). Sie reinigen den Magen-Darm-Trakt, regen die Verdauungsperistaltik an und fördern eine ausgeglichene Magen-Darm-Flora. Zusätzlich liefert Gemüse zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie sekundäre Pflanzenstoffe.


Getreide – für Katzen nicht verdaulich

Was beim Beutespektrum der Katze in der freien Natur gänzlich fehlt, ist Getreide. Der Katze fehlen die Enzyme, um komplexe Kohlenhydrate aufzuspalten und zu verwerten. Hohe Mengen an Getreide sind daher eine enorme Belastung für die Verdauung und den Organismus einer Katze. Zudem verschiebt sich durch die Aufnahme großer Mengen an komplexen Kohlenhydraten in Form von Getreide der Urin-pH-Wert in einen falschen (basischen) Bereich, was Harnsteine und Nierenprobleme fördern kann. Weiterhin fallen durch Getreide vermehrt harnpflichtige Stoffe (Schlackstoffe) im Blut an, was die Nieren zusätzlich belastet. Eine nahezu getreidefreie Ernährung nach dem Vorbild des natürlichen Beutetieres ist essentiell für die Gesundheit der Katze. Alle Terra-Felis-Menüs sind daher konsequent getreidefrei.


Das perfekte Fettsäuremuster

Katzen benötigen eine große Menge an Fetten bzw. Fettsäuren. In der freien Natur nimmt die Katze die für sie wichtigen Fettsäuren, die nicht im Fleisch enthalten sind, über den Mageninhalt ihrer Beutetiere auf, da diese ölhaltige Samen fressen. Essentiell für die Katze sind die Omega-6-Fettsäuren, Linol- und Arachidonsäure sowie die Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaen- (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Diese müssen ihr in ausreichendem Maß über die Nahrung zugeführt werden. Während Omega-6-Fettsäuren vor allem im Fleisch enthalten sind, sichert Rapsöl in jedem Terra-Felis Menü die Versorgung der Katze mit hochwertigen Omega-3-Fettsäuren.


Taurin – lebensnotwendig für Katzen

Die Maus gilt als Beutetier mit einem hohen Tauringehalt und versorgt die Katze in freier Wildbahn mit der für sie so wichtigen Aminosäure, denn Taurin ist für Katzen essentiell. Taurin ist eine für Katzen essentielle Aminosäure. Sie kann von Katzen nur in sehr geringen Mengen selbst hergestellt werden und muss daher in der täglichen Nahrung enthalten sein, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Neben der unterstützenden Funktion für Herz und Augen wird Taurin auch für die Verdauung benötigt, um Gallensalze zu produzieren, weswegen die Katze einen nahezu verschwenderischen, permanenten Verbrauch von Taurin aufweist. Allen Terra Felis Menüs ist daher Taurin hinzugefügt.


Zusatz von Vitaminen & Mineralstoffen

Um den Tagesbedarf der Katze an Mikronährstoffen zu decken, ist jede Rezeptur mit einer geringen Menge an Vitaminen und Mineralstoffen supplementiert worden. Durch den – wenn auch sehr schonenden – Garprozess der Terra-Felis-Menüs geht immer ein gewisser Teil an Vitaminen und Mineralstoffen verloren. Die hierdurch entstehenden Differenzen betreffen nur einige wenige Mikronährstoffe und sind sehr gering. Über 90 % der benötigten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind rein natürlich in allen Terra-Felis-Menüs enthalten. Bestehende Abweichungen wurden mittels Analysen errechnet und fehlende Nährstoffe entsprechend ergänzt. Auf diese Weise wird immer nur das zugesetzt, was tatsächlich fehlt. Dies verhindert ein Zuviel an Mikronährstoffen und sichert gleichzeitig den vollständigen Tagesbedarf der Katze.


Warum ist Lebensmittelqualität die beste Wahl bei Katzennahrung?

Rohstoffe in Lebensmittelqualität kommen qualitativ frisch erjagter Beute am nächsten. Je höher die Qualität der Rohstoffe, desto hochwertiger und frischer sind die enthaltenen Proteine, Fette und Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente). Es gilt, je höher die Qualität desto höher sind der Nährwertcharakter und die Bioverfügbarkeit all dieser Stoffe.