Krebsprophylaxe und Ernährung

28 février 2015

Besser als eine schlimme Krankheit durchzustehen, ist selbstverständlich ihre Prophylaxe. Leider sind diese Möglichkeiten beim Krebs sehr gering.

•    Jährlicher Check
Im Zuge der jährlichen Impfung sollte jeder Hund vom Tierarzt gründlich durchgecheckt werden. Die Haut inklusive der Unterhaut muss dabei gründlich unter die Lupe genommen und abgetastet werden. Die Lymphknoten und die Maulhöhle sind ebenfalls besonders gut zu untersuchen.

•    Ultraschall
Neben einer Durchtastung der Bauch- und Brustregion kann bei Verdacht auch eine Ultraschalluntersuchung auffälliger Bereiche durchgeführt werden, so dass eventuelle Umfangsvermehrungen sichtbar werden.

•    Kastration
Eine weitere Prophylaxe-Maßnahme ist die Frühkastration der Hündin, welche das Risiko einer Gebärmutter- und Milchdrüsenkrebserkrankung drastisch reduziert. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn diese in sehr jungem Alter von maximal 16-24 Monaten durchgeführt wird. Dies stellt den Hundebesitzer oft vor eine ethische Entscheidung. Bei Risikohunden, bei denen bereits Krebspatienten in der Familie vorkommen, ist es jedoch dringend zu empfehlen.

•    Sonnenschutz
Sehr helle Hunde sollten in heißen Sommern oder im Gebirge nicht ungeschützt der Sonne ausgesetzt sein. Für ungeschützte Hautpartien empfiehlt sich Kindersonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor.

•    Erbliches Risiko
Sollten die Elterntiere des Hundes bekannt sein, so kann man sich erkundigen, ob eventuell ein erblich bedingt Risiko besteht. Bei älteren Hunden empfiehlt sich in diesem Zusammenhang auch immer die Anfertigung eines großen Blutbildes. Mit dem sogenannten „Senioren-Profil“ kann man im Blutbild den Status jedes einzelnen Organs nachvollziehen.

Ernährung bei Krebs
Die Ernährung des Hundes mit Krebs muss angepasst werden. Die Krebszellen ernähren sich am liebsten von leicht zugänglichen Kohlenhydraten. Eine Krebszelle benötigt 20-30 mal mehr Zucker als eine gesunde Zelle.
Der Krebsforscher Dr. Johannes F. Coy fand innerhalb seiner Krebsforschung das bösartige „TKTL1“-Gen, welches entartete Zellen fördert und dessen wichtigster „Treibstoff“ Zucker ist. Durch das Gen wird in den Krebszellen ein Mechanismus bewegt, der Gewebe zerstört und die Abwehr blockiert. Auf diese Weise kann sich der Krebs weiter im Körper ausbreiten.
Aus diesem Grund muss jeder Getreidezusatz vom Speiseplan des tierischen Patienten gestrichen werden.

Zu bevorzugen sind besonders hochwertige und leicht verdauliche Menüs mit einem großen Anteil an magerem Fleisch und vielen Vitaminen und Mineralstoffen, um das angeschlagene Immunsystem zu unterstützen. Um den Appetit des kranken Vierbeiners anzuregen, kann die Mahlzeit leicht erwärmt oder mit etwas Öl angereichert werden. Das ist gut bekömmlich und schmeckt besonders gut.

Wichtig in einer schwierigen Krankheits- Situation ist es, dass Sie als Herrchen Ihrem Hund ein ganz besonderes Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit vermitteln, denn in einer Lage, in der es ihm schlecht geht, muss sich der Vierbeiner besonders sicher bei „seinem Rudelführer“ fühlen.