Nahrungsprägung & Futterakzeptanz

Warum Katzen so „schwierig“ sind


Das Riechorgan einer Katze ist bereits bei der Geburt hoch entwickelt und zeigt dem Kitten den Weg zur Zitze des Muttertieres. Der hochsensible Geruchs- und der feine Geschmacksinn sind in freier Wildbahn überlebenswichtig für die Katze, denn hier wird entschieden, was genießbar ist und was unter Umständen gefährlich werden kann. Diese sogenannte Prägung auf genießbare Geschmäcker ist eine Besonderheit der Katze. Sie erlernt diesen Instinkt bereits in den ersten Lebenswochen, indem sie genießbare Beute von ihrer Mutter vorgesetzt bekommt. Die Geschmäcker, welche hier als „gut“ erlernt werden, wird die Katze ihr Leben lang fressen. Was in der Natur jedoch das Überleben sichert, stellt den Katzenbesitzer auf eine harte Geduldsprobe. Denn Katzen, die mit zuckerhaltigen oder synthetisch aufbereiteten Menüs angefüttert werden, verweigern oftmals später eine naturbelassene Nahrung. Ein Kitten sollte daher von klein auf an mit natürlicher, qualitativ hochwertiger Nahrung ohne Zucker, Glutamat oder andere Geschmacksverstärker ernährt werden.


Wie klappt die Futterumstellung?

Eine Umstellung auf ein neues Futter stellt den Katzenbesitzer häufig auf eine harte Geduldsprobe. Dies ist Ausdruck der besonderen Nahrungsprägung der Katze. Ihre Rezeptoren „warnen“ sie vor dem Unbekannten. Dieser Instinkt macht eine Futterumstellung häufig sehr schwierig und langwierig. Ein hoher Fleischanteil sowie ein langsames Untermischen des neuen Futters können helfen, die Katze zu überzeugen. Auch ein Anwärmen oder das Unterrühren von z. B. Fischöl oder einem anderen für Katze besonderen Leckerbissen kann helfen, den eigensinnigen Gourmet zu überzeugen.